Aufführung „Sandmann”

Als wir am zweiten Schultag nach den Sommerferien als neuer DS-Kurs zum ersten Mal gemeinsam in der Aula saßen, hätte wohl niemand von uns geahnt, wie erfolgreich unser Kurs am Ende des Schuljahres sein würde. 
Schon von Anfang an war klar, dass dieses Projekt viel Zeit, Energie und Durchhaltevermögen erfordern würde. Unser Ziel war es, die Geschichte des Nathanaels nicht nur darzustellen, sondern das Publikum zu berühren, auf eine Reise mitzunehmen und die Spannung während des gesamten Stücks aufrechtzuerhalten. Deshalb erprobten wir gemeinsam mit Frau Jungmann verschiedene theatrale Mittel und integrierten sie in unsere Inszenierung, um unser Stück möglichst lebendig und dynamisch zu gestalten. Natürlich gab es auf dem Weg dorthin auch Unsicherheiten, Nervosität und kleine Patzer. Doch gerade dadurch lernten wir, uns gegenseitig zu unterstützen und einander zu vertrauen. Von den ersten Szenen bis zur Generalprobe standen wir als Kurs zusammen und konnten viel voneinander lernen: wir wuchsen als Team zusammen.
Das Jahr verging wie im Fluge und nach zahlreichen Unterrichtsstunden, mehreren Ganztagsproben und vielen Überarbeitungen war es schließlich so weit: Wir brachten unsere Inszenierung von Hoffmanns „Der Sandmann“ in der ersten Juniwoche erfolgreich auf die Bühne. 
Ein besonderer Dank gilt unserer Bühnentechnik-AG, die uns mit Licht, Ton und Technik unterstützt hat. Ohne ihre Arbeit hinter den Kulissen wäre unsere Aufführung nicht dieselbe gewesen. Ebenso danken wir unseren Freunden und Familien, die uns bei den Vorstellungen zugeschaut und unterstützt haben. Außerdem möchten wir uns bei unserer DS-Lehrerin Frau Jungmann bedanken. Sie hat stets an uns geglaubt, uns motiviert und immer wieder dazu ermutigt, noch etwas mehr aus uns herauszuholen. Über das Jahr haben wir einiges mitgenommen: Theater bedeutet nicht nur Auswendiglernen von Texten, sondern lehrt Selbstvertrauen, Mut und Teamgeist. Wir mussten lernen aus uns herauszukommen, mit Energie zu spielen und in andere Rollen zu schlüpfen. Vor allem aber wollten wir zeigen, wozu auch Schultheater fähig ist: Geschichten lebendig werden zu lassen, Emotionen zu wecken und Menschen zu berühren.

Cleo Afsar (Q2) 

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