
Kleine Messingplatten im Gehweg, leicht zu übersehen – und doch voller Bedeutung: Die sogenannten Stolpersteine erinnern an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Sie werden vor den letzten frei gewählten Wohnorten der Opfer in den Boden eingelassen und bringen ihre Namen zurück in das Stadtbild.
Auch die beiden Leistungskurse Geschichte des aktuellen Abiturjahrgangs nahmen am 23. März 2026 an einer Verlegung teil. Die Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich direkt vor Ort mit Erinnerungskultur auseinanderzusetzen und die Bedeutung historischer Verantwortung im heutigen Alltag zu reflektieren.
Besonders passend war dabei der Zeitpunkt der Teilnahme: Für die beiden Leistungskurse fand die Stolpersteinverlegung an ihrem letzten gemeinsamen Schultag statt. Damit bildete dieses Ereignis einen nachdenklichen Abschluss der gemeinsamen Arbeit im Fach Geschichte und bot noch einmal die Gelegenheit, sich gemeinsam mit den Formen des Gedenkens an die NS-Verbrechen auseinanderzusetzen.
Wir danken dem Engagement des Martin-Niemöller-Haus Berlin-Dahlem e.V. sowie unserer Kollegin Frau Pasch für die gelungene Organisation.
Daniela Kramer & die Leistungskurse Geschichte des Abiturjahrgangs 2026