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Im Rahmen der Podiumsreihe „Lili trifft...“ besuchte Roland Jahn am Donnerstag, den 24.10.2019, die Jahrgangsstufe Q1.

Von 12:30 Uhr bis 14 Uhr erzählte er von seiner Vergangenheit als Bürger der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, seiner Zeit als Oppositioneller bis zu seiner Ausgebürgerung aus der DDR 1983, seiner Arbeit als Journalist in der BRD und seiner heutigen Tätigkeit als Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

Jahn lebte, bis er 29 war, in seiner Heimatstadt Jena. Für das Regime der DDR galt er als Staatsfeind; er hörte illegal Musik aus dem Westen, lebte nach seinen Vorstellungen, die den Vorstellungnen der SED nicht entsprachen. Er war Mitgründer der oppositionellen Friedensgemeinschaft Jena. Damals reichte dies aus, um ausgebürgert zu werden. Danach lebte er in West-Deutschland und arbeitete zunächst als Journalist. Heute, als Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, leistet er wichtige Arbeit zur Aufarbeitung der Verbrechen der Machthaber*innen der ehemaligen DDR.

Nach seinen Erzählungen folgte noch eine spannende Fragerunde mit Fragen aus dem Publikum.

Emma Fuchs, 1. Semester

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