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Gedichte, die vor Jahrzehnten verfasst wurden, können heute noch aktuell sein und Appelle an die gesamte Gesellschaft enthalten. Das lernten wir, die 10.3, im Zuge der Reihe der politischen Lyrik im Deutschunterricht von Herrn Wenzlau – allerdings nicht auf die herkömmliche Weise, sondern mit einem Plakatprojekt: es wurden Dreiergruppen gelost und jede Gruppe zog ein politisches Gedicht. So entstanden ganz neue Gruppenkonstellationen, in denen dann jeweils auf einem Plakat das Gedicht samt Titel, Autor*in und Biographie, historischem Kontext und der Interpretation auf gestalterischer Ebene untergebracht werden musste.

Diese Art der Gruppenarbeit kannten wir bereits aus der neunten Klasse aus der Reihe „Liebeslyrik“ und sie hat uns wieder viel Spaß gemacht. Es ist toll, das Gedicht zu interpretieren, dann diese Interpretation auch gestalterisch umsetzen zu können und sich anschließend von den Ergebnissen der anderen Gruppen beeindrucken und inspirieren zu lassen. Die Aufgaben konnten wir untereinander frei verteilen – das war vielleicht anfangs eine Herausforderung, denn nicht jede*r kann und mag das Gestalten und Zeichnen, was für diese Arbeit aber unverzichtbar war. Schlussendlich haben wir die Aufgabe aber gut gemeistert und Mittel und Wege gefunden, wie sich jede*r im Projekt beteiligen konnte und uns auch gruppenübergreifend geholfen, wenn die Zeit knapp wurde.

Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Auf diese Weise entstanden die Plakate, die ihr jetzt in den Glaskästen neben dem Lehrer*innenzimmer anschauen könnt. Von einem dreidimensionalen Baum, über aufklappbare Elemente bis hin zu den bunten Herbstblättern auf manchen Plakaten ist alles dabei. 

Emilia Friedrich, 10.3