Logo Lilienthal.Gymnasium Berlin

Durch verschiedene Maßnahmen versuchen die Lehrer*innen des Lilienthal-Gymnasiums zur Prävention von Sucht und Gewalt und zur Erhaltung der Gesundheit beizutragen. Dabei ist die Aufklärung über die Schädlichkeit der stoffgebundenen und stoffungebundenen Süchte nur ein Aspekt von vielen. Denn als wichtigste Maßnahme gegen den Missbrauch von Suchtstoffen gilt heute die Förderung der sogenannten Resilienz, also der Fähigkeit, konstruktive Lösungen für verschiedene Lebensprobleme zu entwickeln und somit Stress und Krisen – ohne Suchtstoffe und Gewalt – zu meistern.

Aufklärung über die Folgen von Süchten

Einen Teil der Prävention bildet natürlich die Aufklärung über die Schädlichkeit stoffgebundener und stoffungebundener Süchte (z.B. Drogen, Alkohol, Nikotin, aber eben auch Magersucht, Spielsucht). Jugendliche sollten gegen Verharmlosungsstrategien entsprechendes Wissen zur Verfügung haben. Diese Informationen erhalten die Schüler*innen vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern (z.B. Auswirkungen von stoffgebundenen Süchten; Folgen des Alkoholkonsums, Projekt zu Diäten) und im Fach Ethik (z.B. Thema Sucht im 8. Jg.), aber auch über regelmäßig ausliegende Flyer und Plakate, Workshops oder Exkursionen.

IMG_1366.jpg

Präventive Maßnahmen im Unterricht und Schulleben

Die schulische Suchtprophylaxe hat das Ziel, die Persönlichkeit des Einzelnen zu stärken und so widerstandsfähiger zu machen. Sie fördert deshalb Lebensfreude, Selbstachtung und Konfliktfähigkeit der Schüler*innen, um sie zu einer gesunden und befriedigenden Lebensgestaltung zu befähigen.

Das Fach Ethik bietet hier mit seinem Ziel, die Schüler*innen zu einem selbstbestimmten Leben in sozialer Verantwortung zu befähigen, eine wichtige Grundlage, z.B. durch Reihen und Sequenzen zu den Themen:

  • Wer bin ich? Was macht mich glücklich?
  • Wie gehe ich mit Sorgen und Problemen um? Was baut mich in Krisen auf?
  • Gebrauch - Missbrauch - Abhängigkeit: „Nein“ sagen lernen und sich Gruppendruck entziehen
  • Freundschaft: Gibt es richtige und falsche Freunde?
  • Ich bin, wie ich bin! Schönheitsideale und andere Forderungen an mich kritisch hinterfragen
  • Wie gehen wir mit Konflikten und Mobbing um?
  • Wie vermeide ich die Gefahren des Internets? (Cybermobbing und Co)

IMG_1364.jpg

Auch die Klassen- und Fachlehrer*innen versuchen z.B. durch Klassenregeln und Einzelgespräche dazu beizutragen, dass sich alle Kinder in der Klasse wohl und geachtet fühlen und Konflikte konstruktiv gelöst werden. Auf Wunsch der Klassen organisieren die Klassenlehrer*innen zudem die Teilnahme am „Be smart – don't start“ Nichtraucherwettbewerb.

Auch die regelmäßig stattfindenden Maßnahmen zur Berufsorientierung (z.B. Praktikum, Berufsinformationstage) sollen dazu dienen, dass die Schüler*innen ihre Stärken kennenlernen, sich orientieren und darin bestärkt werden, für ihr Leben Verantwortung zu übernehmen.

Zur Suchtprävention möchten auch die Seniorpartners beitragen, indem sie den Schüler*innen dabei helfen, Lösungen für ihre Probleme oder Konflikte zu finden. Auch die Vertrauenslehrer*innen unterstützen die Jugenddlichen im Umgang mit Sorgen, z.B. wegen schulischer Misserfolge oder Mobbingerfahrungen.

Desweiteren bemüht sich die Schule darum, mit außerschulischen Partner*innen zusammenzuarbeiten. Das sind zum Beispiel Präventionsfachkräfte der Polizei oder der Caritas, Theaterpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen oder Psycholog*innen.

In den letzten Jahren fanden z.B. diese Aktionen statt:

Elternarbeit

Die Elternabende der Klasse sollen auch dazu genutzt werden, um über die Themen Sucht, Mobbing, Gesundheit oder Verhalten im Netz ins Gespräch zu kommen. Desweiteren finden in Zusammenarbeit mit der GEV und dem Förderverein Informationsabende zu den Themen Sucht und Gewalt statt.

  • 9.06.2016: Heinz Kaufmann: Kinder und Jugendliche gegen Süchte stärken
  • 16.01.2017: Themenabend: Cybermobbing und Sicherheit im Netz
  • 23.5.2017: Elternvortrag zum Alkohol- und Cannabisgebrauch (Alexandra Arendt, Anke Schmidt)
  • 14.11.2018: Elternvortrag "Chatten, Glotzen, Zocken" (Anne Wilkening)

 Weitere Informationen für Eltern und Schüler*innen:

 

IMG_1924.jpg

Übersicht über die Beratungsangebote Lili 2018 19.pdf  

Übersicht über die    Gewalt- und Suchtprävention (Stand 2018).pdf 

IMG_1194.jpg