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Am 3. März 2022 veranstaltete das Lilienthal-Gymnasium in Kooperation mit anderen Berliner Schulen und Fridays For Future (FFF) eine Friedensdemonstration vor dem Deutschen Bundestag. Hintergrund der freiwilligen Veranstaltung waren die jüngsten Ereignisse in der Ukraine. Sieben Tage zuvor hatte der russische Staatschef Vladimir Putin die ukrainischen Volksrepubliken Donezk und Luhansk als unabhängig anerkannt und mit dem Einmarsch in das ukrainische Staatsgebiet begonnen. Seither organisierte sich weltweit eine Friedensbewegung unter dem Motto #StandWithUkraine, um Solidarität mit der Ukraine zu zeigen.

Der Politik-Leistungskurs von Herrn Bublys setzte sich zu diesem Zeitpunkt mit dem deutschen Grundgesetz auseinander, das deutschen Bürger*innen das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zusichert. Vor dem Hintergrund dieser fundamentalen Menschenrechte beobachtete der Leistungskurs die Entwicklung des Krieges in der Ukraine sehr besorgt und sah sich zum Handeln aufgefordert. Die Idee: Ein Zeichen des Mitgefühls an alle Ukrainer und Ukrainerinnen zu senden, deren Existenzen, Familien und Lebensgrundlagen aufgrund des Krieges bedroht sind. Ausnahmelos stimmten die Teilnehmer*innen des Leistungskurses der Anmeldung einer Friedensbekundung vor der ukrainischen Botschaft zu.

Die Aktion wurden von weiteren Lehrkräften aufgegriffen und zudem berichtete der Tagesspiegel über die angemeldete Demonstration, woraufhin sich weitere Berliner Schulen bei Herrn Bublys meldeten und Interesse daran äußerten, sich am Protest zu beteiligen. Schnell weitete sich die interne Veranstaltung zu einem Zusammenkommen zahlreicher Schulen aus. Herr Bublys trat auch in Kontakt mit den Berliner Organisatoren der FFF- Bewegung, die von ihren Ortsgruppen in der Ukraine aufgerufen worden waren, am selben Tag Solidarität auf den Straßen zu zeigen. Man entschied sich dazu, die Veranstaltungen zu verknüpfen.

Nach letzten organisatorischen Maßnahmen hieß es schließlich am Donnerstag, gemeinsam auf die Straßen zu gehen. Die Veranstaltung begann um 12:30 Uhr vor dem Deutschen Bundestag. Zum Programm gehörten diverse Redner*innen, darunter Lena Mary Tran und Gianni Matheja des Politik-Leistungskurses. Sie sprachen über die Auswirkungen des Krieges auf die Ukraine und auf Europa, über Solidarität und über Hoffnung.

Insgesamt erschienen zur Demonstration fast 10.000 Menschen. Man sieht, die Jugend steht auf gegen den Krieg und wir müssen zusammenhalten und für Frieden und Demokratie kämpfen.

Die Veranstaltung endete um 16 Uhr. Das Lilienthal-Gymnasium bedankt sich bei FFF, allen Teilnehmer:innen und Redner:innen sowie Herrn Bublys.

Gianni Matheja (Schüler im Leistungskurs Politik, Q2)

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