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das ist im Konzerthaus am Gendarmenmarkt möglich. Bei den sogenannten „Espressokonzerten“ können die Zuhörer*innen nach Belieben einen Espresso vor dem Konzert genießen und anschließend eine Dreiviertelstunde Musik genießen. Das Programm erfährt man erst im Konzert selber.

Unser Grundkurs Musik aus dem dritten Semester wusste für das Espressokonzert am 27.11.19 lediglich, dass Sopran und Klavier zu hören sind. Diese Besetzung passte sehr gut zu unserer Unterrichtseinheit „Lied“, bei welcher wir uns eher dem Schubert-Lied widmeten.

Was die dänische Sopranistin Brit-Tone Millertz mit ihrem dänischen Pianisten interpretierte, waren dagegen die spätromantischen Komponisten Richard Wagner, Jean Sibelius und Richard Strauss, sowie ein Stück von Giacomo Puccini. Es war beeindruckend, welche Stimmgewalt die Sopranistin hatte, wie sie den ganzen Raum des gar nicht so kleinen Kleinen Saales bis in den letzten Winkel mit großem Klang erfüllen konnte – natürlich unverstärkt! Manchen Schüler*innen war diese Musik zu laut im Ohr, was bei hochemotionalen Arien von Richard Wagner nachvollziehbar ist. Da kam mit dem Zugabestück „Meine Lippen küssen so heiß“ aus der Operette „Giuditta“ von Franz Lehár der versöhnlichere Klang am Ende des Konzertes.
 
Viola Pruß

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