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Zwischen dem 24.09.2019 und dem 01.10.2019 reisten 19 Schüler*innen des 10. Jahrgangs mit Frau Seidel, Frau Tomei und Herrn Mohr in die Italienische Provinz Trentino, genauer gesagt in die 4500-Einwohner-Gemeinde Predazzo, die sich mitten in den Dolomiten auf 1018 m Höhe befindet. Predazzo ist in Italien ein sehr bekannter Wintersportort.

Unsere Austauschschule dort heißt „Institute La Rosa Bianca“, sie befindet sich im Zentrum von Predazzo und wird von Schüler*innen aus dem Großraum Predazzo besucht. Wir wurden von unseren Austauschschüler*innen, den betreuenden Lehrkräften und dem Schuldirektor äußerst freundlich begrüßt. Jeder von uns bekam als Willkommensgeschenk Informationsmaterial und Pasta des großen, dort ansässigen Pastaherstellers „Felicetti“. Die italienische Schule machte auf uns einen sehr guten und sehr modernen Eindruck.

Meine Gastfamilie lebte glücklicherweise im Ort, so dass mein Austauschschüler und ich nur einen 5-minütigen Fußweg zu der Schule hatten, was nicht die Regel war: Einige meiner deutschen Mitschüler*innen hatten mit ihren Austauschschüler*innen teilweise bis zu 1-stündige Busfahrten zur Schule zu bewältigen.

Wir haben täglich zwei Schulstunden am Unterricht der Italiener*innen teilgenommen, die auch am Samstagvormittag die Schule besuchen, dafür aber unter der Woche immer um 13:10 Unterrichtsschluss haben.

Nach dem Unterricht hatten wir ein vielfältiges Programm: Wir haben das geologische Museum in Predazzo und den benachbarten Ort Cavalese besichtigt, eine Wanderung in den Bergen und einen Ausflug zum Gardasee und nach Verona gemacht. In Verona ist der Marktplatz mit seinen historischen Fassaden sehr beeindruckend. Nur wenige Schritte entfernt ist das Haus der Giuletta (Julia): Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ spielt in Verona und beschreibt Häuser und Plätze, die man auch heute noch finden kann. Die Bronzestatur der Julia im Hof war für uns ein beliebtes Fotomotiv. Mir hat die Bootsüberquerung über den Gardasee sehr gut gefallen, da man viele Eindrücke der malerischen Umgebung sammeln konnte.

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Limone sul Garda

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La Casa Giulietta

Die Nachmittage und Abende haben wir mit unseren Gastfamilien verbracht. Ich habe mit meiner Gastfamilie eine Tour durch fast ganz Trentino/Südtirol gemacht. Wir kamen zum Beispiel an einem Rosengarten vorbei, pausierten am Karersee, fuhren durch Bozen und aßen ein Eis am Kalterer See an der italienischen Weinstraße.

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Karersee

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Kalterer See

An unserem Abreisetag haben wir noch einen Ausflug nach Venedig gemacht. In Dreiergruppen durften wir uns überwiegend frei durch die Lagunenstadt bewegen und konnten stilvoll ein Tramezzino am Piazza di San Marco verspeisen.

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Der Austausch gefiel mir sehr gut und beinhaltete viele positive und einzigartige Erfahrungen. Ich kann jedem nur ans Herz legen, am Austausch teilzunehmen, wenn es die Möglichkeit dazu gibt. Auch wenn man kein Italienisch lernt, kommt man problemlos mit der Gastfamilie aus, lernt nette, herzliche Menschen kennen und erlebt viele Momente in einer fremden Kultur. Außerdem gab es viel gutes Essen!

Linus Imbery, 10.1