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Am 9. November 2018 besuchte die Klasse 7.2 mit Frau Trompler, Herrn Friedemann und zwei Kindern aus der Willkommensklasse das Theater an der Parkaue. Wir trafen uns um 8:40 Uhr am S-Bahnhof Rathaus-Steglitz und fuhren mit der S-1 zur Frankfurter Allee und liefen dann noch ca. zehn Minuten zum Theater an der Parkaue. Um 10 Uhr begann das Theaterstück: „Die Sprache des Wassers“. Vorher jedoch wurde aufgeregt diskutiert, wer neben wem sitzt, und dann den besten Blick auf die Bühne hatte, nachdem der jeder seine Karte hatte, wurden dann die Plätze eingenommen. Und das Stück konnte beginnen.

In dem Stück: „Die Sprache des Wassers“, geht es um ein 12-jähriges Mädchen namens Kasienka. Sie lebte zusammen mit ihrer Mutter in Polen. Ihr Vater jedoch verließ die Beiden und zog nach London. Kasienkas Mutter zieht daraufhin mit ihr auch nach London, um den Vater zu suchen.

In London angekommen, mieten sie sich eine kleine Wohnung mit nur einem Zimmer und einem Bett und das ist nicht das einzige, an was sich die beiden gewöhnen müssen. Kasienka hat es in der Schule nicht leicht, sie wird von anderen ausgegrenzt, sie passt einfach nicht zu den Anderen und kann die Sprache noch nicht richtig. Die Mutter möchte jede freie Minute nach dem Vater suchen, jedoch hat Kasienka andere Probleme und weiß, dass der Vater gar nicht gefunden werden möchte.

Aber im Wasser kann Kasienka alles um sich herum und alle ihre Sorgen vergessen. Sie ist eine großartige Schwimmerin und letztlich wird dieses Element gewissermaßen ihre Rettung.

Mehr möchten wir Euch jedoch nicht verraten, wenn wir das nicht schon getan haben. Schließlich wollen wir euch ja motivieren, das Stück selber anzugucken. Wir können es euch nur empfehlen, da das Stück auch zeigt, wie es vielen Menschen momentan auf der Welt geht, weil sie ihr Heimatland aus verschiedenen Gründen wie z.B. Kriegen verlassen müssen.

Es ist auch sehr spannend zu beobachten, wie die Szenen im Theater dargestellt werden. Die Geschichte wurde abwechslungsreich und spannend erzählt, auch wenn es zwischendurch verwirrend sein konnte, da das Stück nur von zwei Personen gespielt wurde.

Uns hat das Theaterstück sehr gefallen und im Anschluss daran hatten wir sogar die Möglichkeit, mit einer der beiden Schauspielerinnen und der Dramaturgin ein Nachgespräch über das Gesehene zu führen. Dort konnten wir viele interessante Fragen stellen und vor allem die Schauspielerin zu ihrer Arbeit auf der Bühne befragen. Als einige Tage später noch ein Theaterpädagoge für einen entsprechenden Workshop zu uns in die Schule kam, ermöglichte uns dies noch weitere, auch spielerische Zugänge zu dem Thema des Stücks.

Wenn ihr jetzt auch Lust darauf habt, euch das anzusehen, könnt ihr das ganz einfach tun, am Mittwoch, den 23. Januar 2019 wird „Die Sprache des Wassers“ das nächste Mal im Theater an der Parkaue aufgeführt.

Cihan Serdaroglu, Tim Enke und die Schüler*innen der 7.2