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Am 25.09.2018 und am 27.09.2018 machten die getrennten Bio-Wahlpflichtkurse des Jahrgangs 9 unter der Leitung von Frau Müller einen Ausflug ins Freilandlabor Zehlendorf. Wir, vom Dienstagskurs, brachen in der ersten Stunde auf und fuhren mit dem Bus bis zum Nieritzweg.

Dort empfing uns die Leiterin, Frau Bussewitz, und führte uns in ein Holzhaus, in dem sich ein kleines Klassenzimmer befand. Zunächst besprachen wir die Phänomene des Herbstes und gingen anschließend auf das drei Hektar große Gelände, auf dem sich viele verschiedene Biotope befanden. Zum Beispiel eine Streuobstwiese, ein Teich und ein kleines Waldstück. Wir gingen zusammen in das Waldstück und suchten nach Blättern aus verschiedenen Fressstadien. Wir erfuhren auch, dass das Ökosystem Wald ein ganzes Jahr braucht um Blätter zur Humusschicht zu verarbeiten.

Danach machten wir uns nach diesen Zersetzern auf die Suche und fanden eine Menge Bodentiere unter Steinen und Ästen. Darunter waren Käfer, Kellerasseln und Würmer. Wir fanden sogar einen jungen Lurch. Zusätzlich lernten wir etwas über Baumpilze und die Kommunikationsweise von gleichartigen Bäumen durch Pilze. Sie warnen sich gegenseitig vor Feinden und tauschen Informationen aus. Frau Bussewitz erzählte uns auch etwas über den Zunder und einen seltenen weißen, medizinisch wertvollen Pilz, den Birkenporling, den auch Ötzi bei sich trug.

Einige der Bodentiere aus dem Waldstück beobachteten wir unter dem Mikroskop und lernten wie wir sie in bestimmte Gruppen ordnen können. Zum Beispiel anhand der Anzahl der Beine, Anzahl der Glieder oder ihrer Größe. Wir erfuhren auch von ihrer Scheu vor dem Licht. Viele der Bodentiere fressen nachts um sich vor ihren Feinden zu schützen. Zum Schluss verabschiedeten wir uns und fuhren zurück.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Ausflug sehr interessant war und sich gelohnt hat. Wir freuen uns auf weitere Exkursionen.

Kathrin und Daria, Klasse 9.1

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