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Heute ist Tag der Sichtbarkeit von trans* Menschen. An unserer Schule wurde in diesem Zuge die rosa-blau-weiße trans* Flagge gehisst - erstmals ist diese Form von Positionierung der Schulen möglich.

Das Geschlecht von Menschen, die trans* sind, stimmt nicht (vollständig) mit dem überein, welches aufgrund äußerlicher Merkmale in das Geburtenregister eingetragen wurde. Sie werden noch immer strukturell diskriminiert - von schiefen Blicken der Mitmenschen bis hin zum „Transsexuellengesetz“1, welches die Namens- und Geschlechtsänderung im Pass langwierig und kräftezehrend gestaltet. Und vor kurzem erst setzte der Gouverneur Floridas das gesetzliche Verbot durch, in Grundschulen die Aufklärung über sexuelle und geschlechtliche Identitäten in den Lehrplan aufzunehmen.

Es ist (leider noch immer, im Jahr 2022) viel zu tun. Der heutige Tag ist eine ständig nötige Erinnerung daran und sorgt für Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit. „Ich wünsche mir, dass alles trans* Personen an diesem Transgender Day of Visibility in einem akzeptierenden Umfeld, einem Safe Space begehen können“, sagte Tessa Ganserer2. Wir brauchen diesen Safe Space, wir brauchen Sichtbarkeit, wir brauchen klare Stimmen gegen Diskriminierung. Und unsere Schule konnte dazu heute einen kleinen Beitrag leisten.

Schaut auch in die entsprechenden Infos im AG-Kasten!

1Anmerkung: Der Begriff „transsexuell“ ist irreführend, denn trans* beschreibt keine sexuelle Orientierung (wie z.B. bi- oder homosexuell), sondern die Geschlechtsidentität (auch: transgender). Das entsprechende Gesetz trat 1981 in Kraft.

2Zitat von Tessa Ganserer (Politikerin und Mitglied im deutschen Bundestag) via @queerspiegel_berlin auf Instagram (31.03.2022)

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