In Anbetracht der leider immer noch großen Zahl rauchender Jugendlicher ist die Aufklärung zu den Risiken des Tabakkonsums eine wichtige Aufgabe. Dieser möchten wir als Schule nicht nur im Ethik- oder Biologieunterricht, sondern auch mithilfe von außerschulischen Kooperationspartnern nachkommen. Am 23. und 24.1.2017 haben deshalb alle 8. Klassen des Lilienthal-Gymnasiums am Rauchfrei-Workshop des Nichtraucherbundes Berlin e.V. teilgenommen.

In den Veranstaltungen wurde das Thema überwiegend von der medizinischen Seite aus betrachtet. Es wurden Stoffe im Zigarettenrauch problematisiert und aufgezeigt, was sich im Körper verändert, wenn diese Stoffe in den Organismus gelangen. So beinhaltet eine Zigarette nebendem Tabak, beinhaltet eine Zigarette beispielsweise ebenso Radon (radioaktives Gas), Cadmium (wird in Batterien verwendet), Formataldehyd (Leichenkonservierungsmittel) oder Ammoniak (Reinigungsmittel).  Auch über die Gründe, die Jugendliche zur Zigarette greifen lassen, wurde diskutiert. Das Ziel der Veranstaltung war es, dass die Schüler selbst erkennen, dass Rauchen, auch Shisha-Rauchen, keine sinnvolle Verhaltensweise ist und nicht zur Gewohnheit werden sollte. Die Veranstaltungen wurden von dem Diplom-Pädagogen und erfahrenen Nikotintherapeuten Jörg Olschwewski durchgeführt.

 http://www.rauchfrei-info.de/

http://www.nichtraucherbund.de/