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23 Herren und eine Dame trafen sich am 1. März 2013 bei uns aus Anlass ihres Goldenen Abiturs, das sie 1963 an der Lili ablegten.
Sie waren alle Schüler der 13 m1 – „m“ stand damals für den mathematisch orientierten Zweig. Für etliche war diese Begehung die erste nach 50 Jahren. Die Gefühle waren gemischt: einerseits Staunen über die modern ausgestatteten Fachräume, andererseits aber auch Verwunderung über die alten Schränke in der Physik, die kamen den Herren nämlich bekannt vor…

Die anschließende Unterhaltung war heiter und frisch – besonders durch die Schülervertreter und Herrn Gebhard, der die interessierten Fragen zum Gleiter (er wurde vermisst!) und dessen Restaurierung beantwortete. Schön, dass Sie bei uns waren!

Friederike Prinz-Dannenberg

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Es war uns eine Freude, Sie, die goldenen Abiturienten des Jahres 1963 bei uns zu begrüßen. Wir hatten einen sehr angenehmen Nachmittag mit interessanten Gesprächsthemen (was geben die Lehrer einem fürs Leben mit?), die auch die anwesenden Schüler (Schulsprecher Julian Hoedt und zwei Damen des Abikomitees) mit Engagement verfolgten.

Ein ehemaliger Lilienthaler las einige Themen der schriftlichen Abiturprüfung aus der damaligen Abizeitung vor, Themen, die hochwertig und in unsere heutige Zeit gut zu übertragen (über Macht und Geld) sind. Vielen Dank für Ihre Spendenbereitschaft, Ihr Kommen aus den USA und die Initiative des Frontmannes Jochen Sprentzel!

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Zweimal goldene Abiturienten! Die „Paralleklasse“ ließ nicht lange auf sich warten. Auch diesmal waren um die 20 „Schüler“ gekommen, mit denen es ebenso vergnüglich und heiter war wir mit den „Kollegen“, die am 7.5. bei uns waren.

Der Höhepunkt war die Bekanntgabe, dass sich damals gleich drei Pärchen gefunden hatten aus eben dieser Klasse (genauer: zwei Paare sind aus dieser Klasse hervorgegangen und ein Paar besteht aus einer Dame der 13 s 1 und einem Herren der 13 s 2)… sie kennen sich also über 50 Jahre, Lili ist sozusagen auch noch Ehestifterin!!!

Streiche gab es damals wie heute. Ein Schüler vertraute uns an, dass er damals das „L“ aus dem Wort Aula entfernt habe – und dass der Schlawiner bis zum heutigen Tag unerkannt geblieben sei.

Es wurden aber auch recht diffamierende und respektlose Äußerungen der damaligen Lehrerschaft zum Besten gegeben, die heutzutage im Gegensatz zu früher andere Konsequenzen haben würden.

Aber wie immer: Mit Ihnen, den Ehemaligen, verbringen wir sehr gern unsere Zeit, Sie sind eine Bereicherung unseres schulischen Lebens! Jederzeit gerne wieder! Und Dank für Ihre großmütige Spende!

Friederike Prinz-Dannenberg