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Durch verschiedene Maßnahmen versuchen die LehrerInnen des Lilienthal-Gymnasiums zur Prävention von Sucht und Gewalt und zur Erhaltung der Gesundheit beizutragen. Dabei ist die Aufklärung über die Schädlichkeit der stoffgebundenen und stoffungebundenen Süchte nur ein Aspekt von vielen. Denn als wichtigste Maßnahme gegen den Missbrauch von Suchtstoffen gilt heute die Förderung der sogenannten Resilienz, also der Fähigkeit, konstruktive Lösungen für verschiedene Lebensprobleme zu entwickeln und somit Stress und Krisen – ohne Suchtstoffe und Gewalt – zu meistern.

Aufklärung über die Folgen von Süchten

Einen Teil der Prävention bildet natürlich die Aufklärung über die Schädlichkeit stoffgebundener und stoffungebundener Süchte (z.B. Drogen, Alkohol, Nikotin, aber eben auch Magersucht, Spielsucht). Jugendliche sollten gegen Verharmlosungsstrategien entsprechendes Wissen zur Verfügung haben. Diese Informationen erhalten die SchülerInnen vor allem in den Fächern Biologie (z.B. Auswirkungen von stoffgebundenen Süchten; Projekt zu Diäten) und Ethik (Stoffgebundene und stoffungebundene Süchte), aber auch über regelmäßig ausliegende Flyer und Plakate , Expertengespräche oder Exkursionen.

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Präventive Maßnahmen im Unterricht und Schulleben

Die schulische Suchtprophylaxe hat das Ziel, die Persönlichkeit des Einzelnen zu stärken und so widerstandsfähiger zu machen. Sie fördert deshalb Lebensfreude, Selbstachtung und Konfliktfähigkeit der Mädchen und Jungen, um sie zu einer gesunden und befriedigenden Lebensgestaltung zu befähigen.

Das Fach Ethik bietet hier mit seinem Ziel, die Schüler zu einem selbstbestimmten, guten Leben in sozialer Verantwortung zu befähigen, eine wichtige Grundlage, z.B. durch Sequenzen zu den Themen:

  • Wer bin ich? Was macht mich glücklich?
  • Wie gehe ich mit Sorgen und Problemen um? Was baut mich auf?
  • Gebrauch - Missbrauch - Abhängigkeit: „Nein“ sagen lernen und sich Gruppendruck entziehen
  • Freundschaft: Gibt es richtige und falsche Freunde?
  • Ich bin, wie ich bin! Schönheitsideale und andere Forderungen an mich kritisch hinterfragen
  • Wie gehe ich mit Konflikten und Mobbing um?
  • Medienethik: Vernünftiges Verhalten im Netz

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Auch die Klassen- und Fachlehrer versuchen z.B. durch Klassenregeln und Einzelgespräche dazu beizutragen, dass sich alle Kinder in der Klasse wohl und geachtet fühlen und Konflikte konstruktiv gelöst werden. Auf Wunsch der Klassen organisieren die Klassenlehrer zudem die Teilnahme am „Be smart – don't start“ Nichtraucherwettbewerb.

Auch die regelmäßig stattfindenden Maßnahmen zur Berufsorientierung (z.B. Gaetan-Projekttage, Praktikum, Berufsinformationstage) sollen dazu dienen, dass die Schüler ihre Stärken kennenlernen, sich orientieren und darin bestärkt werden, für ihr Leben Verantwortung zu übernehmen.

Zur Suchtprävention möchten auch die Seniorpartner beitragen, indem sie den Schülern dabei helfen, Lösungen für ihre Probleme oder Konflikte zu finden. Auch die Vertrauenslehrer unterstützen die Kinder im Umgang mit Sorgen, z.B. wegen schulischer Misserfolge. Im Jahr 2016/17 sind das Herr Jerecek, Frau Polzin und Herr Schulze.

Desweiteren bemüht sich die Schule darum, mit außerschulischen Partnern zusammenzuarbeiten. Das sind zum Beispiel Präventionsfachkräfte der Polizei oder der Caritas, Theaterpädagogen, Sozialarbeiter oder Psychologen.

Aktuelle Projekte mit außerschulischen Partnern

Elternarbeit

Die Elternabende der Klasse sollen auch dazu genutzt werden, um über die Themen Sucht, Gewalt, Gesundheit oder Verhalten im Netz ins Gespräch zu kommen. Desweiteren finden in Zusammenarbeit mit der GEV und dem Förderverein Informationsabende zu den Themen Sucht und Gewalt statt.

 

 Weitere Informationen für Eltern und SchülerInnen:

 

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Übersicht über die Beratungsangebote Lili 2016 17.pdf 

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