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Das Wort Weimar erweckt im Kopf des modernen Schülers zunächst wohl nicht gerade Begeisterung. So jedenfalls schien das Stimmungsbild der beiden Deutsch-Leistungskurse aus Q3 von Frau Trompler und Herrn Urschel-Sochaczewski vor der Exkursion am 13. September zu sein – aber dieses Bild sollte sich bald wandeln.

Die Exkursion begann gegen 7:40 Uhr in Berlin und führte uns in ebendieses We-mar, das für sein „kulturelles Erbe bekannt ist“ – so sagt es zumindest Wikipedia. Unsere kleine literaturhistorische Reise zog uns einmal quer durch das Zentrum, vorbei an der Herderkirche, dem Nationaltheater und Friedrich Schillers sowie Johann Wolfgang von Goethes Wohnhäusern. Umgeben von kleinen, altstädtischen Backsteinhäusern liefen wir (etwas zügig, aufgrund der sehr optimistischen Zeitplanung) an den Denkmälern und Sehenswürdigkeiten vorbei und bekamen ein Gefühl für die Schönheit des Ortes. Tatsächlich: An keinem Ort erhält man ein besseres Bild von der Weimarer Klassik als in Weimar! Ergänzt und geschärft wurde dieses Bild durch die zahlreichen Referate vor den dazu passenden Orten, die die Kursmitglieder vorbereitet hatten.

Spätestens als wir das Wohnhaus von Johann Wolfgang von Goethe durchschritten und das Leben des Dichters nachzuvollziehen versuchten, verschwand die Distanz zur Literaturgeschichte und wich einem spürbaren Interesse.

Verdiente Aufmerksamkeit erhielten dann selbst noch die auf der Rückfahrt – mitten im ICE – gehaltenen Referate, als die ersten von uns bereits erschöpft den Kopf gegen die abgesessenen Stoffsitze lehnten.

Weimar ist wohl doch etwas mehr als ein kulturelles „Muss“. Es ist eine wichtige und alles andere als langweilige Stadt – wir waren gerne dort!

Sören Neun, LK Deutsch Q3

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