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Am 13. Juni unternahm das Wahlpflichtfach Naturwissenschaften mit Frau Müller, Herrn Friedemann, Frau Dankwart und Frau Sommer einen Ausflug ins Planetarium Berlin. Bei unserer Ankunft hingen wir unsere Jacken und Rucksäcke in eine Garderobe und wurden in einen Raum mit Kuppeldach geführt. Das Kuppeldach wurde von einem Beamer beleuchtet, und uns wurde ein Film über die Entstehung des Universums bis zum Menschen gezeigt. Das Interessante war, dass diese Zeitdauer als ein Erdjahr veranschaulicht wurde. Die Entstehung des Universums begann also am 1. Januar und der Mensch entwickelte sich erst am 31. Dezember.

Wir erfuhren zum Beispiel auch viel über unsere Galaxie: Sie besteht aus mehreren hundert Milliarden Sternen, Planeten, Staub und Gas. Diese Materie zieht sich mit ihrer Schwerkraft gegenseitig an und hält sich so in ihrer Form (eine flache Scheibe). Die Sterne sind in Spiralarmen angeordnet und kreisen um das Zentrum der Galaxie.
Selbst unsere Galaxie ist keineswegs etwas Besonderes, sondern nur eine mittelgroße Galaxie unter vielen Milliarden im Universum. Weitere Themen waren die Zeit vom Urknall bis zur Erde, die Entstehung von Leben auf der Erde und die Entwicklung vom Einzeller zum Säugetier.

Anschließend gingen wir zu der Wilhelm-Foerster Sternwarte, konnten aufgrund des Wetters aber keine Planeten beobachten, dafür einen Mercedes-Benz Stern in der Stadt (Sony Center), was aber auch ausreichte, um sich bewusst zu werden, wie stark die Vergrößerung durch ein Teleskop ist. Wir und weitere Klassen bekamen dann noch eine kleine Vorlesung über die Positionen der Planeten und Sterne zueinander. Schließlich wurde uns dann noch ein bewegliches Modell unseres Sonnensystems vorgestellt.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Ausflug sehr interessant war und vor allem der Film einem die unglaublich großen Weiten des Weltalls bewusst gemacht hat. Schade war nur, dass wir keinen Planeten beobachten konnten.

Daria, Klasse 8.1

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