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Der Italienisch-Wahlpflichtkurs des zehnten Jahrgangs und weiteren Schüler*innen der 10. Klasse ohne italienische Vorkenntnisse haben in Begleitung von Frau Seidel und Herrn Mohr die Märzwoche vom 08.03. bis zum 14.03.2018  im sonnigen Moncalieri verbracht. Das ruhige Städtchen ist ein Vorort der Großstadt Turin, die die erste Hauptstadt des 1861 gegründeten Regno d’Italia (dt. Königreich Italien) war.

Der Anreisetag begann für alle mitten in der Nacht, da um fünf Uhr in der Früh schon das Treffen am Flughafen Schönefeld anstand. Versammelt und vollständig flogen wir nach Mailand, wo wir um acht Uhr landeten. Mit dem Reisebus fuhren wir nach Moncalieri, wo wir herzlich von unseren italienischen Austauschpartnern empfangen wurden. Nach einer kleinen Stärkung sind wir zu unseren Austauschpartnern nach Hause gefahren, wo wir die Gastfamilie kennenlernten. Den restlichen Tag hatten wir Freizeit. Manche von uns haben über den Dächern von Moncalieri den Ausblick genossen, andere waren Eis oder Pizza essen.

Auf dem Programm der nächsten Tage standen viele Besichtigungen von Schlössern und Museen, Spaziergänge durch Turin sowie Moncalieri und Hospitationen im Unterricht. So haben wir uns zum Beispiel das Museo del cinema angeschaut und sind mit einem Fahrstuhl auf eine hochgelegene Aussichtsplattform der Mole Antonelliana, dem Wahrzeichen Turins gefahren: Von dort hatte wir einen wunderschönen Blick überdie Stadt. An einem anderen Tag besichtigten wir das Museo Egizio, das zweitgrößte ägyptische Museum der Welt.

Die prächtigen Fassaden Turins aus verschiedenen Epochen tragen viel Stuck und Verzierungen, es gibt viele Statuen und große Plätze mit schönen Palästen, in denen heute Museen meist untergebracht sind. Doch Turin bietet nicht nur Kultur: Mit seiner großen Auswahl an Geschäften, langen Fußgängerstraßen und Cafés kann man einkaufen gehen, durch die Shops schlendern oder auch einfach den Flair der Stadt genießen.

Wir haben in Italien nicht nur gut gegessen, wir haben auch unsere Sprachkenntnisse erweitern und vertiefen können. Auch für die Schüler*innen, die nicht das Wahlpflichtfach Italienisch besuchen, hat sich der Austausch gelohnt. Ich gehöre beispielsweise auch zu den Schüler*innen ohne italienische Sprachkenntnisse. Trotzdem habe ich mich mit den italienischen Partnern und meinen Gasteltern gut verständigen können. Ohne die Sprach zu kennen, fällt einem auf, wie wichtig die Satzbetonung oder die Körpersprache für das Verständnis sind. Zudem haben die Austauschüler*innen gute Deutschkenntnisse und sprechen auch fließend Englisch. Mit Sprachkenntnissen oder ohne, ich kann jedem die Teilnahme an dem Austausch empfehlen - schließlich bekommt man einen Einblick in eine andere Kultur, lernt neue Menschen kennen und vertieft Englisch- oder Italienischkenntnisse.

Alles in allem haben wir sehr schöne Tage in Italien verbracht. Wir haben in kurzer Zeit viel von der Stadt sehen können, da wir viel unterwegs waren und auch unsere Austauschpartner uns die einzigartigen Seiten von Turin und Moncalieri gezeigt haben. Die italienisch-deutsche Gruppe ist zusammengewachsen und wir haben neue Freunde gefunden, mit denen wir uns nochmal treffen wollen, vielleicht in Berlin oder auch in Turin.

Dijana Kolak (10.3)

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Die zufriedenen männlichen Teilnehmer ...

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 ...und die gesamte Gruppe vor der Partnerschule.