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Für manche mag unser Vorhaben absurd geklungen haben: eine Exkursion an einem einzigen Tag ins ferne Brüssel. Einige fragten sich: Was kann man überhaupt von einer solch kurzen Reise mitnehmen? Unsere Antwort: eine ganze Menge!

Aber der Reihe nach: Am frühen Morgen des sonnigen 24. März 2017, es war gegen sechs Uhr, trafen wir uns am Flughafen Schönefeld. Nach einem circa einstündigen Flug, verbunden mit etwas Schlaf, landeten wir im (wie gewöhnlich) bewölkten Brüssel. Und dann ging unser ambitioniertes Programm auch schon los. Als erstes auf der Tagesordnung stand die Besichtigung des Europäischen Parlaments. Dort hatten wir zunächst eine sehr spannende Führung durch die Räumlichkeiten der europäischen Volksvertretung und anschließend konnten wir einem aufschlussreichen Vortrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union und des Parlaments lauschen. Hinzu kam zu unserer besonderen Freude auch noch die seltene Brüsseler Sonne, die unsere Lust, die Stadt zu erkunden, steigerte. Vorher stärkten wir uns mit einer sättigenden Mahlzeit im europäischen Viertel von Brüssel. Damit waren wir für einen ausgiebigen Spaziergang fit. Dieser führte uns am Königspalast, an den Museen des Mont des Arts und am Platz des Grand Sablon vorbei und durch die verwinkelten Straßen und Gassen zur Innenstadt der belgischen Metropole. Dort bestaunten wir, leckere, belgische Waffeln essend, neben dem berühmten Wahrzeichen des Manneken Pis auch den Platz Grand Place, ein absolutes Muss für alle Brüssel-Besucher. Der Platz steht mit seinem beeindruckenden Rathaus und den prunkvollen alten Häusern wie kein anderer Ort der Stadt für deren Blütezeit. Zum Abschluss des Tages ging es durch das geschäftliche Quartier samt der tollen Einkaufspassage Les Galeries Royales. Schließlich neigte sich der Tag dem Ende und wir fuhren gegen 21 Uhr abends zum Flughafen zurück.

Ja, es war unheimlich anstrengend, aber es hat sich wirklich gelohnt! Wir durften ein Brüssel erleben, das als Hauptstadt Europas, eine wahrhaftig enorme Vielfalt anzubieten hat. Es treffen dort die verschiedensten Sprachen, Menschen und auch Lebensweisen aufeinander, von all denen wir selbst an einem einzigen Tag einen sehr guten Eindruck erlangen konnten.
Vraiment, c’était merveilleux! Es war wahrlich wunderbar!

Und schließlich: ein großes Dankeschön an unsere beiden begleitenden Lehrer Frau Lengler und Herr Mohr, ohne die unser kleines Abenteuer nicht möglich gewesen wäre!

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