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Oberstufen-Skifahrt des 2. Semesters
vom 6. bis 16. Januar 2017

Zwei Tage nach den Weihnachtsferien ging es für uns 16 Zweitsemesterschüler des Lilienthal-Gymnasiums zusammen mit 24 Schülern der Willi-Graf-Oberschule nach Obertauern in Österreich, um dort innerhalb von zehn Tagen den Grundkurs Ski zu absolvieren. Als Lehrer begleiteten uns Frau und Herr Seemann sowie Herr Heine und Herr Deus.

Nach einer langen, aber angenehmen Busfahrt liehen wir am Ankunftstag noch die Skier aus, bezogen dann unsere Zimmer und klärten einige organisatorische Dinge. Der Abend endete früh. Wir waren todmüde von der langen Fahr und wollten schließlich am nächsten Morgen den ersten Lift um 9.00 Uhr bekommen.

Die ersten Tage fuhren wir in nach Könnensstand eingeteilten Gruppen, jede von einem der vier Lehrer begleitet. Während sich die Fortgeschrittenen mit mittleren Radien und dem Carven auseinandersetzten, lernten die Anfänger bei Frau Seemann in erstaunlich kurzer Zeit elegant und heil die Hänge hinunterzukommen.

Allein das Wetter sorgte für Chaos; von Nebel, Graupel und Tiefschnee bis hin zu klarem Sonnenschein und einer Eiseskälte von bis zu minus 20 Grad war alles dabei. Wir hatten also das Glück, den Natursport von all seinen schönen und auch anstrengenden Seiten kennenzulernen.

Drei Abende fand theoretischer Unterricht im Aufenthaltsraum unserer Unterkunft (der Gottschallalm) statt. Es war eine ziemlich gemütliche Art des Lernens. So sammelten wir tagsüber praktische Erfahrungen, die uns abends dann in der Theorie erklärt wurden. Ab dem vierten Tag durften wir nachmittags in kleineren Gruppen eigenständig  fahren und sollten unsere persönlichen Erfahrungen mithilfe von Arbeitsbögen vertiefen, da diese am Ende der Fahrt abgefragt wurden.

Wenn wir nicht Ski liefen, also abends oder in den Pausen auf der Hütte, haben wir viel zusammengesessen, Gemeinschaftsspiele gespielt, Musik gehört oder dem Zauberkünstler Herrn Heine bei seinen Tricks zugeschaut.

Ein weiteres Highlight neben dem täglichen Skifahren war das Rodeln mit anschließender Schneeballschlacht und Feuerspucken für diejenigen, die es einmal ausprobieren wollten, am vorletzten Abend.
Die zehn Tage vergingen viel zu schnell. Schon war am Abfahrtsabend der Bus wieder vollgepackt und wir traten sehr erschöpft, aber überglücklich und erfüllt von den vielen schönen Erlebnissen die Heimreise an, zum Glück alle bis auf ein paar Schnupfen und Halsschmerzen mehr oder weniger gesund und ohne Blessuren.

Es war eine sehr schöne Fahrt, auf der wir fast schon zu einer kleinen Familie zusammengewachsen sind. Ein riesengroßes Dankeschön nochmals an die Lehrer.  Fest steht schon jetzt, dass mit großer Wahrscheinlichkeit viele von uns in zwei Jahren als Ehemalige noch einmal diese Skifahrt mitmachen werden.

Sarah Adomeit

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