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Das Stück „Alice im Anderland“, aufgeführt von Schülern des 2. Kurshalbjahres unter der Leitung von Herrn Kortstock, war der helle Wahnsinn: wahnsinnig von der schauspielerischen Leistung der Schüler, wahnsinnig von der Inszenierung und Regie unseres „Altmeisters“ Klaus Korstock und wahnsinnig von der bewährten Bütec-Truppe!

Das Stück spielt in der Psychiatrie, die schizophrene Alice hat ein zweites Ich (die Grinsekatze), sie lebt in ihrer Traumwelt gemeinsam mit anderen Figuren/Namensgebern aus „Alice im Wunderland“.

Es geht um Auflehnung gegen ein System (die Anstalt dient hierbei als Metapher), um Solidarität, doch ein Ausbrechen und Auflehnen gelingt nicht, das Kaninchen wird getötet. Alice bleibt sich treu, sie findet ihre Lösung … ein Stück, gespielt nach einer Vorlage, mit einem von der DS-Gruppe eigenen Schluss: kein Happy End! Schwere Kost, stimmig und bewegend!

Friederike Prinz-Dannenberg