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Am Freitag, den 17. Februar, haben wir uns nach der fünften Stunde mit 8 Schülern aus den Klassenstufen 8 bis 12 (den Lili-Lotsen), 12 Jungen aus den Willkommensklassen und den Lehrerinnen Frau Bobzien und Frau Trauboth vor der Schule getroffen. Unser Ziel: Das Naturkundemuseum in der Invalidenstraße.

Nachdem wir den Weg bewältigt und schon hier nette Gespräche geführt hatten, teilten wir uns vor Ort in kleine Gruppen ein und begaben uns gemeinsam auf Entdeckungstour. Die Dinosaurier kannten einige Jungs schon aus vorherigen Museumsbesuchen, aber trotzdem war es spannend zu versuchen, sich über die Ausstellungsstücke zu unterhalten. Mit Gesten und einigen mehr oder weniger mühsamen Übersetzungsversuchen gelang es uns, über die fossilen Insekten zu lachen und uns dabei ein wenig näher kennenzulernen.

Bei den ausgestopften Tieren angelangt, schlug die Stimmung von einigen Jungs zunächst kurz um: Sowas hatten sie vorher noch nicht gesehen. "Der Löwe hat mich angeguckt!", "Leben die? Können die Tiere einen fressen?" Nachdem aber versichert war, dass die Tiere nicht mehr leben und einem nichts tun können, war das Interesse dafür umso größer. Wir haben viel über die Tiere in Eritrea gelernt und uns gegenseitig über die Herkunft von Kängurus und und Koalas abgefragt.

Alles in allem hatten wir viel Spaß und vor allem die Möglichkeit, uns mal unabhängig von den Themen Schule und Unterricht auszutauschen und kennenzulernen.

Leider war dies die letzte gemeinsame Aktion mit Frau Bobzien, der Klassenlehrerin der Willkommensklasse II. Sie wird in Zukunft an einer anderen Schule unterrichten und hier bei uns am Lilienthal-Gymnasium den Kollegen, Schülern und vor allem ihrer Klasse sehr fehlen. Wir wünschen ihr an dieser Stelle alles Gute und bedanken uns nochmals herzlich für die tolle Zusammenarbeit mit den Lili-Lotsen.

Annalena Kiek und Helena Goebel, Q4

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