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Das Jugendtheater „Kulturschule“ führte am 17.1.2017 für die SchülerInnen der 7. Klassen das Theaterstück  „no escape“ auf. In dem Theaterstück geht es vor allem um Mobbing und Cybermobbing sowie die Verantwortung jedes einzelnen. Ziel war es, Schüler für das Thema zu sensibilisieren und Hilfestellungen und Auswege aufzuzeigen - gerade für die passiven Beobachter von Mobbingsituationen. Cybermobbing - damit ist psychische Gewalt per Handy oder im Internet gemeint - tritt immer häufiger auf. Die Täter, meistens durch die Anonymität des Internets geschützt, haben über soziale Netzwerke, WhatsApp, Instagram u.Ä.  die Möglichkeit, ihre Opfer zu beleidigen, bloßzustellen und nieder zu machen. Gerüchte und Lügen führen oft zur Ausgrenzung der Jugendlichen - online und offline. So auch in der vorgeführten Geschichte von Kim und Ava. Und auch hier sind es nicht die Mobber oder die Mobbingopfer selbst, sondern nur die indirekt beteiligten Jugendlichen (Bystander), die etwas zur Deeskalation der Situation beitragen können. Sie müssten nur endlich richtig hinschauen und dem Opfer beistehen. Im vorgezeigten Stück geschieht das nicht bzw. zu spät: die Situation eskaliert. Und nach dem offen gelassenen Ende werden die zuschauenden SchülerInnen von den Schauspielern gefragt: Wie könnte die Geschichte weitergehen? Was hätten die Zuschauer tun können und tun sollen? Welche Verantwortung hat die Klasse in Mobbingfällen? Und was muss man beachten, um sich selbst und andere vor Cybermobbing zu schützen?

„Unsere Geschichte möchte Mut machen, sich einzumischen, aufmerksam zu sein und Veränderungen anzuregen", so Theaterpädagogin Daniela Frese von der Kulturschule Leipzig.