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Religionsunterricht
am Lilienthal-Gymnasium

An unserer Schule gibt es selbstverständlich auch Religionsunterricht, der im Rahmen der Stundentafel erteilt wird.
Wir haben den unschätzbaren Vorteil, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern einen Unterricht gestalten zu können, dessen Ergebnisse nicht beurteilt werden und der Raum für alle Themen und „Gott und die Welt“ hat. (Es gibt Religionszeugnisse, deren Noten aber nicht versetzungsrelevant sind.)

Sie möchten Ihr Kind am Lilienthal-Gymnasium anmelden und überlegen, ob es auch am Religionsunterricht teilnehmen soll? Unsere klare Antwort lautet:
JA, denn ...

"der Religionsunterricht beider Kirchen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Bildung und Erziehung in Berlin. Unabhängig von einer religiösen Bindung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lädt der Religionsunterricht die Schülerinnen und Schüler dazu ein, aus der Perspektive des christlichen Glaubens über ihr Leben, über Gott und die Welt nachzudenken. In dieser Wahrnehmung ordnen sich die Welt und die Stellung des Menschen in ihr neu: Wie kann das Leben angesichts von Leiderfahrungen gelingen? Welche Chancen und Freiheiten ergeben sich, wenn ich mich als von Gott geliebt und wertgeschätzt annehmen kann? Der Bildungsgewinn der Lernenden besteht darin, dass die Reflexionsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler gefördert und so die Fähigkeit gestärkt wird, auch in komplexen ausserschulischen Situationen mündig, verantwortungsbewusst und respektvoll zu handeln."
(Aus der gemeinsamen Erklärung der ev. und kath. Kirche vom 4. Oktober 2011)

Darüber hinaus meinen wir, dass Schülerinnen und Schüler nur einen Zugang und ein Verständnis für andere Religionen haben können, wenn sie zunächst ihre eigene Religion kennengelernt haben. Die Geschichte der Kirche gehört dazu und wird durchaus kritisch betrachtet.

Die verwandten abrahamitischen Religionen Judentum und Islam erhalten im Unterricht der 7. und 8. Klasse die Aufmerksamkeit, die sie gerade in der heutigen Lebenswelt der Schule verdienen. Hinduismus und Buddhismus gehören in den Stoff der 9. und 10. Klasse.

Durch Exkursionen erweitern wir den Horizont über die Schule hinaus. Ein besonders Erlebnis ist die Reli-Fahrt nach Wittenberg in der 8. Klasse.

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Mein Kind hat Ethik-Unterricht, warum soll es zusätzlich zum Religionsunterricht?

Unsere Kultur ist vom Christentum geprägt, das zeigt sich in allen Bereichen unseres Lebens, oft so selbstverständlich, dass wir es gar nicht mehr wahrnehmen. Auch im Unterricht anderer Fächer sind Kenntnisse des Christentums und biblischer Geschichten von Vorteil. Wie oft beziehen sich die Themen im Deutschunterricht (Theaterstücke, Literatur) und besonders auch in Kunst auf die Bibel und den Glauben an Jesus Christus? In Musik sind z.B. die großen Werke von Bach oder Händel ohne christlichen Glauben gar nicht zu denken. Geschichte wird oft durch Kenntnis von Religion erst verständlich, auch und gerade, wenn es z.B. um Auseinandersetzungen "im Namen des Glaubens" geht. Hier möchten wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern den Kern der christlichen Botschaft ergründen.

Geben Sie Ihrem Kind die Chance zu einer umfassenden Bildung und melden Sie es zum Religionsunterricht an!

Wir freuen uns darauf!

Fachleiterin

  • Frau Seemann (beauftragt)

Fachlehrer/in

  • Herr Beyer
  • Frau Combes
  • Herr Gustavus
  • Frau Dr. Kirchner
  • Herr Koch
  • Frau Köllner
  • Frau Maurer
  • Frau Mevissen
  • Herr Mohr
  • Frau Schröder
  • Frau Seemann
  • Frau Sommer
  • Frau Vössing

Rahmenlehrpläne

Sekundarstufe I (7-10)
Sekundarstufe II (11-12)

Schulinternes Curriculum

pdf_small.gif Schulinternes Curriculum für die Klassen 7-10



Die Lehrerinnen und Lehrer für Sport im Schuljahr 2017/18:

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hintere Reihe: Frau Sommer, Herr Koch, Herr Mohr, Herr Gustavus, Frau Combes, Herr Beyer, Frau Dr. Kirchner
vordere Reihe: Frau Mevissen, Frau Seemann, Frau Maurer, Frau Schröder, Frau Vössing

Lesen Sie den Beitrag über die Vorraussetzungen an unserer Schule ... Der Fachbereich Sport stellt sich vor

Fachleiter

  • Herr Friedemann (beauftragt)

Fachlehrer/in

  • Frau Dankwart
  • Herr Dreger
  • Herr Dr. Döring
  • Herr Friedemann
  • Herr Jereczek
  • Herr Wachs

Rahmenlehrpläne

Sekundarstufe I (7-10)
Sekundarstufe II (11-12)

Herzlichen Willkommen in der wunderbaren Welt der Chemie!

 

Es gibt viele interessante Fragen aus dem Alltag der SchülerInnen, die man mit Hilfe der Chemie erklären kann:

 

  • Wie entstehen die Farben bei einer Silvesterrakete?

  • Woher kommt das Sprichwort „blau machen“?

  • Was passiert bei einer Explosion?

  • Wie funktioniert ein Wärmepad?

  • Was ist eigentlich Rost?

 

Diese und noch viele andere Fragen und Phänomene betrachten wir im Chemieunterricht und erschließen sie uns mit Hilfe von Experimenten, die im Chemieunterricht an der Schule besonders im Vordergrund stehen.

 

Chemie wird am Lilienthal-Gymnasium ab der 7. Klasse unterrichtet. Dies findet in einer Wochenstunde in Teilungsunterricht statt, so dass die SchülerInnen erste Praxiserfahrungen beim Experimentieren sammeln.

In der 8. Klasse wird Chemie epochal zweistündig im gesamten Klassenverband unterrichtet. Dies findet in unserem großen Übungsraum statt, in dem auch 32 SchülerInnen zu zweit experimentieren können. Dieser wurde 2008 saniert und besitzt Vorzeigequalität für Schulen mit Fachraumplanung.

 

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In der 9. und 10. Klasse findet der Unterricht zweistündig über das gesamte Schuljahr statt. Außerdem haben besonders interessierte SchülerInnen die Möglichkeit im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts in der neunten und in der zehnten Klasse chemische Zusammenhänge weitergehend zu erforschen.

In der Oberstufe können sich die SchülerInnen der Chemie eingehend in Leistungskursen und Grundkursen widmen. Besonders der Leistungskurs erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit.

Auch hier steht das Planen und Durchführen von Experimenten zur Überprüfung vorher aufgestellter Vermutungen im Zentrum des Unterrichts.

 

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Zudem werden in den Leistungskursen regelmäßig Exkursionen durchgeführt, z. B. in das NatLab der FU Berlin, zum Kalkbergwerk in Rüdersdorf oder zur Weihnachtsvorlesung an der FU Berlin.

 

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So „brennen“ dann einige SchülerInnen regelrecht für das Fach Chemie und wir hoffen, möglichst viele für dieses tolle Fach weiterhin begeistern zu können.

 

S. Friedemann

 

Das neue Fach KoMIT am Lilienthal-Gymnasium

KoMIT – das steht für Kommunikation, Medien und IT (Informationstechnik). Seit dem Schuljahr 2016/17 werden alle SchülerInnen des 7. Jahrgangs in dem neuen, zweistündigen Fach unterrichtet, welches zu einem verantwortungsvollen, reflektierten sowie zugleich fachlich sicheren Umgang mit Medien und Kommunikation befähigen soll.

Das Lilienthal-Gymnasium reagiert mit der Einführung des Faches auf die zunehmende Digitalisierung der kindlichen und jugendlichen Lebenswelt, die mit einem immer stärkeren Gebrauch, aber nicht zwingend mit einer kritsichen Reflektion von Medien und digitaler Kommunikation einhergeht.

Im Unterricht werden deshalb medienethische Fragen und Aspekte der Kommunikationserziehung mit den Kenntnissen aus dem Bereich Informatik verbunden. Die SchülerInnen setzen sich kritisch mit Fragestellungen rund um Medien und Kommunikation auseinander und bereiten ihre Ergebnisse mithilfe der MS Office-Programme medial auf (v.a. Powerpoint, Word, Excel). Gefördert werden soll dabei stets auch die Fähigkeit des (mediengestützten) Vortragens und Präsentierens. Die SchülerInnen erlernen Methoden der Recherche, der Zusammenfassung und Darstellung von Informationen und der Bildbearbeitung. Sie setzen sich mit Vor- und Nachteilen der Medien, mit verschiedenen Kommunikationsarten und -regeln sowie mit rechtlichen und ethischen Aspekten der Mediennutzung auseinander (z.B. Datensicherheit, Persönlichkeitsrechte, Jugendschutz, Cybermobbing, soziale Netzwerke, Onlinesucht).

pdf_small.gif Hier finden Sie eine noch differenziertere Übersicht über die Ziele und Inhalte des Faches.

Fachlehrer/in

Das Fach KoMIT wird von wechselnden Lehrkräften unterrichtet, in der Regel der Klassenlehrerin bzw. dem Klassenlehrer und einer weiteren Lehrkraft.

Die Fächer Geschichte/SozialkundePolitikwissenschaft, Geografie, Ethik und Philosophie bilden den Fächerverbund der Gesellschaftswissenschaften. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über unsere Arbeit und unsere Ziele geben:

Die Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs sehen ihren Bildungsauftrag darin, solide historisch-politische Kenntnisse im Sinne einer zukunftsorientierten Unterrichtsentwicklung mit der Förderung der Herausbildung von Schlüsselqualifikationen (Methoden-, Medien-, Sozial- und kommunikativer Kompetenz) eng zu verknüpfen. Die Arbeit mit den neuen Medien, handlungsorientierte Auseinandersetzung mit den Inhalten und neue Formen der Leistungskontrolle und –bewertung werden dabei in Zukunft einen immer höheren Stellenwert einnehmen. Diese Fragen werden in den Fachkonferenzen kontinuierlich diskutiert

Um die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu fördern und Interessierten schon in der Sekundarstufe I (Das Fach Politikwissenschaft gibt es als solches erst im Kurssystem.) die Möglichkeit zu geben, sich mit aktuellen Themen auseinander zu setzen, haben wir als einziges Gymnasium in Berlin in einem Modellversuch 1999 das Wahlpflichtfach „Politik und Gesellschaft“ für die 9. und 10. Klasse eingeführt. Um das Fach Geographie zu verstärken, ist es auch möglich, dieses ab Klasse 8 im Wahlpflichtbereich zu belegen.

Angesichts der Schlüsselrolle, die die Fächer Geschichte, Sozialkunde und Politikwissenschaft für die politische Bildung in der Schule einnehmen, freut es uns, dass wir seit Jahren stets Leistungskurse in der Fächern Geschichte, Politikwissenschaft und Geographie anbieten konnten, die sich eines kontinuierlichen Zuspruchs erfreuen.

Wie die Handlungsorientierte Förderung der politischen Bildung am Lilienthal-Gymnasium umgesetzt wird, haben wir in diesem pdf_small.gif Konzept dargelegt. 

Zur Sicherung einer einheitlichen Leistungsbewertung und –beurteilung orientieren sich die Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs seit Jahren an einem verbindlichen pdf_small.gif Kriterienkatalog, der fortlaufend überarbeitet wird.

Insgesamt werden folgende schulische Aktivitäten von den Kolleginnen und Kollegen des Fachbereichs durchgeführt oder unterstützt:

  • Regelmäßige Durchführung und Auswertung von Wahlen für alle Schüler/innen unter 18 Jahren
  • Exkursionen und Studienfahrten zu bedeutsamen Orten für die historisch-politische Bildung (z. B. Rom/Pompeji, Prag/Lidice, Weimar/Buchenwald u. a.)
  • Gedenkstättenbesuche in Bezug auf den Nationalsozialismus und die DDR (z. B. Auschwitz, Sachsenhausen, Hohenschönhausen u. a.)
  • Besuch aktueller Ausstellungen zu historisch-politischen Themen
  • Eigene Präsentationen und Ausstellungen zu aktuellen (z. B. Integrations- und Minderheitenprobleme, Wahlprogramme, Drogen u. a.) und historischen Themen (z. B. Stadt im Mittelalter, Nationalsozialismus in der Widerspiegelung von Zeitzeugen u. a.)
  • Organisation und Unterstützung von Schülerprojekttagen zur historisch-politischen Bildung
  • Diskussionen mit Experten und Zeitzeugen
  • Unterstützung und Betreuung eines dreiwöchigen Betriebspraktikums für alle 9. bzw. 10. Klasse
  • und vieles mehr…

Da die Rahmenlehrpläne für die Sekundarstufe I derzeit überarbeitet werden, können bezüglich der zu behandelnden Inhalte und Methoden noch keine tragfähigen Informationen gegeben werden. Voraussichtlich wird es aber in jedem Fall ab 2016/17 eine verstärkte, fächerverbindende Zusammenarbeit im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld (Geografie/Geschichte/Politik) geben.

für den Fachbereich
Karin Bergmann im Oktober 2015