Logo Lilienthal.Gymnasium Berlin

Fachbereichsleiter (Gesellschaftswiss.)

  • Herr Bublys

Fachlehrer/in

  • Herr Bublys
  • Herr Dreger
  • Frau Eichler
  • Herr Dr. Henning
  • Frau Dr. Ketterl
  • Frau Kramer
  • Herr Lenk
  • Frau Mensching
  • Frau Oppel-Hédon
  • Herr Schulze
  • Herr Dr. Urschel-Sochaczewski
  • Herr Wiedemann

Rahmenlehrpläne

Sekundarstufe I (7-10)
Sekundarstufe II (11-12)



„Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter wird man vorausschauen.“
Winston Churchill

Vergangenheit verstehen, um Zukunft zu gestalten

Als wesentlicher Bestandteil der gesellschaftswissenschaftlichen Bildung zielt der Geschichtsunterricht am Lilienthal-Gymnasium auf die Ausbildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins unserer Schülerinnen und Schüler. Im Zentrum steht dabei die (Re-)Konstruktion und kritische Deutung der Vergangenheit vor dem Hintergrund gesellschaftlich relevanter Fragen der Gegenwart. Der Geschichtsunterricht vermittelt die Kompetenz, problembewusst historische Erkenntnisse zu erschließen und in das eigene Urteilen und Handeln einzubeziehen. Er leistet damit einen zentralen Beitrag zur Befähigung unserer Schülerinnen und Schüler zu einer mündigen Teilhabe an unserer Gesellschaft.

Nach dieser Zielsetzung erhalten die Schüler/-innen im Geschichtsunterricht die dazu notwendigen Schlüsselkompetenzen:

  • Methodische Fähigkeiten: historische Ereignisse, Prozesse, Strukturen und Kontroversen problem- und kriterienorientiert analysieren und interpretieren können, eigene Fragen entwickeln, eigenes methodische Vorgehen und die eigenen Lernprozesse überdenken, Ergebnisse der eigenen Arbeit situations- und sachangemessen präsentieren
  • Historische Urteilsfähigkeit: historische Ereignisse, Strukturen und das Handeln historischer Akteure in ihrer Standortgebundenheit reflektiert und kriterienorientiert bewerten und beurteilen können
  • Historisch-politische Handlungskompetenz erlangen: Geschichte zur reflektierten und vernunftgeleiteten (Wert-) Urteilsbildung, zur individuellen Identitätsbildung und zu sinnvollem Handeln nutzen können

Inhalte

Die Rahmenlehrpläne für die Klassen 7 bis 10 in Geschichte geben vor, dass in den Doppeljahrgangsstufen 7/8 die Zeit vom Mittelalter bis zur Industrialisierung und in den Klassen 9/10 die Geschichte vom Kaiserreich bis zur Gegenwart an exemplarischen Auswahlthemen kompetenzorientiert behandelt werden soll. In Sozialkunde sollen in Klasse 7/8 Jugendprobleme, Medien und Recht thematisiert und in Klasse 9/10 Demokratie, Wirtschaft, die EU und internationale Fragen behandelt werden.

In der Sekundarstufe II geben die Rahmenlehrpläne in Geschichte in den vier Halbjahren der Qualifikationsphase folgende inhaltliche Ausrichtungen vor: 

  • Grundlegungen der modernen Welt in Antike und Mittelalter 
  • Die Herausbildung moderner Strukturen in Gesellschaft und Staat von der frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert 
  • Die moderne Welt und ihre Krisen: Demokratie und Diktatur 
  • Die bipolare Welt nach 1945 

Wechselnde Schwerpunktsetzungen im Zentralabitur beeinflussen die Schwerpunktsetzung im Unterricht der Qualifikationsphase.

Bilingualer Geschichtsunterricht

Der Bilinguale Geschichtsunterricht folgt dem Rahmenlehrplan Geschichte und erfolgt nach dem Prinzip des Content Integrated Learning (CLIL) unter Berücksichtigung des europäischen Referenzrahmens.